Wirksam entsäuern Teil 2: Nahrungsergänzung

Im zweiten Teil meiner Artikelserie zum Thema Entsäuerung will ich mich dem Thema Nahrungsergänzung widmen und wie sie Dir dabei helfen kann, wirksam zu entsäuern und so unter anderem auch (wie wir bereits gelernt haben) Deiner Cellulite auf den Leib zu rücken.

Nun habe ich zum Thema Nahrungsergänzung ein ganz spezielles Verhältnis.

Ich dachte nämlich immer, dass kein Mensch überhaupt Nahrungsergänzung braucht und dass es sich nur um eine clevere Art handelt, den Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Oder aber, dass Nahrungsergänzung nur für die Menschen überhaupt Sinn macht, die nicht willens oder nicht in der Lage sind, sich vernünftig zu ernähren.

So nach dem Motto: „Ich kann nicht auf meinen Mc Donalds verzichten aber was soll´s, ich hab ja meine Wunderpillen!“

Ich jedenfalls würde so etwas sicherlich niemals zu mir nehmen.

So dachte ich sehr lange Zeit.

Dann wurde ich eines Besseren belehrt.

Nachdem ich ungefähr seit 4 Jahren sehr ernährungsbewusst gelebt hatte, sieben Monate lang vegane Rohkost zu mir genommen hatte und dabei außerdem noch einen sehr hohen Anteil Wildkräuter verzehrt hatte, machte ich bei einem sog. Zell-Check eine denkwürdige Entdeckung:

Trotz all meiner Bemühung um eine gesunde und vitaminreiche Ernährung, war ich nicht mit allen Vitalstoffen zufriedenstellend versorgt.

Zwar war keiner meiner Werte im „roten“ Bereich. Jedoch einige im gelben.

Und wer mich kennt, wird wissen, dass ich damit keinesfalls einverstanden war. J

Ich machte mir also Gedanken über die Hintergründe und darüber, warum selbst jemand wie ich, der sich so viele Gedanken um seine Ernährung machte, so viele Bücher las und seine Lebensmittel möglichst schonend zubereitete, ja sogar täglich frische Wildkräuter in einer nicht unbeträchtlichen Menge mit einbezog, an einem Vitalstoffmangel leiden konnte.

Was ich dazu herausfand, war ziemlich schockierend.

Während nämlich die Meisten von uns durchaus der Meinung sind, mit ihrer Ernährung ihren Bedarf an Vitalstoffen erschöpfend abzudecken, so zeigen Studien mittlerweile recht deutlich, dass ca. 80% der Bevölkerung unter einem Vitalstoffmangel leiden.

Vitalstoffmängel können sich in den unterschiedlichsten Formen ausdrücken. So können zum Beispiel andauernde Erschöpfungszustände, Schlafprobleme, Unruhe, Stressanfälligkeit oder Haarausfall auch ein Zeichen von Vitalstoffmängeln sein.

Wie kommt es nun aber dazu, dass wir offensichtlich heutzutage nicht mehr in der Lage sind, unseren Vitalstoffbedarf aus der normalen Ernährung zu decken

  • Immer weniger Menschen schaffen es, tatsächlich die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu verzehren.
  • Unsere Böden sind durch die intensive Bewirtschaftung immer ärmer an Mineralstoffen. Diese fehlen folglich auch in den Lebensmitteln, die auf diesen Böden wachsen.
  • Lebensmittel werden immer seltener vollreif geerntet. Schließlich wären sie dann bereits verfault, bis sie bei uns angekommen sind. Jedoch enthalten nur vollreife Früchte den vollen Vitalstoffgehalt
  • Lebensmittel werden heutzutage oft sehr lange gelagert oder transportiert. Mit jedem Tag, der nach der Ernte vergeht, vermindert sich jedoch der Gehalt der Vitalstoffe.
  • Lebensmittel werden immer weniger in ihrer rohen Form verzehrt. Sie werden geschält, gekocht, blanchiert, pasteurisiert etc. Mit jeder Bearbeitung des ursprünglichen Lebensmittels, leidet der Vitalstoffgehalt.
  • Vielfach haben sich unsere Essgewohnheiten geändert. Wir sind gezwungen, in Kantinen, an Rasthöfen, im ICE oder im Flugzeug zu essen. Was uns dort nach stundenlangem Warmhalten vorgesetzt wird, dürfte wohl beinahe frei von Vitalstoffen sein.

 

Fazit: Was wir essen und wie wir unsere Lebensmittel transportieren und zubereiten, führt dazu, dass wir immer weniger Vitalstoffe über die Nahrung zu uns nehmen.

Zum anderen haben viele von uns aber heutzutage einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen. Viele von uns gehören mehr als nur einer der nachfolgenden sog. Risikogruppen für Vitalstoffmängel an: Raucher, Alkoholkonsumenten, stark Gestresste, Freizeitsportler, Sonnenanbeter, Diät haltende, strenge Vegetarier, Umweltbelastete, Amalgamplombenträger, ältere Menschen, Jugendliche, Schwangere, Stillende, Frauen bei Pilleneinnahme, Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder hohen Blutfettwerten, Menschen mit Augenerkrankungen, Menschen die an Krebs erkrankt sind, Asthmatiker und Allergiker.

Gehörst Du also zu einer oder zu mehreren dieser Risikogruppen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Dein Bedarf an Vitalstoffen erhöht ist.

Gerade auch die Schadstoffbelastung in unserer Umwelt sollte uns heutzutage zu Denken geben. Leider leben wir eben nicht mehr in einer unberührten Natur. Schadstoffe begegnen uns mittlerweile fast überall in unserem täglichen Leben.

Im Haushalt sind wir Ausdünstungen aus Teppichen ausgesetzt, Textilien können mit bedenklichen Farbstoffen, Pestiziden oder Schwermetallen belastet sein. Reinigungsmittel, teflonbeschichtete Pfannen, formaldehydbelastete Möbel und und und…

Ich denke Du verstehst worauf ich hinaus will: Kaum einer kann heutzutage von sich behaupten, frei von Schadstoffen zu leben. Sie befinden sich in unseren Häusern, in unseren Flüssen, in unseren Nutztieren, in unseren Lebensmitteln und sogar in der Muttermilch.

Aufgrund dieser omnipräsenten Belastungen und unseres modernen Lebensstils, brauchen also fast alle von uns mittlerweile mehr Vitalstoffe als wir mit der Nahrung zu uns nehmen können!

Somit habe ich als eingefleischter Naturfan nun also eine Lanze für die Nahrungsergänzungsindustrie gebrochen.

Wer hätte es gedacht. 🙂

Ich möchte nun aber nochmal konkret darauf eingehen, wie Dir Nahrungsergänzungsmittel helfen können, wirksam zu entsäuern und etwas gegen Dein gebeuteltes (oder gebeultes *gg) Bindegewebe zu unternehmen.

In meinem Artikel „Ist Cellulite eigentlich eine Krankheit“, habe ich bereits erläutert, was bei einem Säureüberschuss in Deinem Körper passiert.

Hier sei noch einmal kurz erwähnt, dass bei einem Säureüberschuss basische Mineralien benötigt werden, um diese Säuren in unserm Körper zu neutralisieren und auszuscheiden. Wenn wir nicht genug dieser basischen Mineralien mit unserer Ernährung aufnehmen, werden diese aus unseren Knochen, Haarböden und unserem Gewebe entnommen.

Wenn wir dieses verhindern wollen und damit die Einlagerung der sogenannten Schlacken in unserem Bindegewebe, was liegt da also näher als die Einnahme von zusätzlichen basischen Mineralien in Form einer Nahrungsergänzung.

Die gängigen Basenpräparate enthalten in der Regel Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium. Hierbei sollte das Verhältnis Kalzium zu Magnesium immer 2:1 betragen. Werte zwischen 250 – 500mg Magnesium und 500 – 1000mg Kalzium werden empfohlen.

Darüberhinaus bietet sich noch die Einnahme des sogenannten OPC an. OPC ist die Abkürzung für die chemische Bezeichnung „oligomere Pro(antho)cyanidine“. Bevor jetzt schlechte Erinnerungen an den Chemieunterricht in dir emporsteigen, will ich OPC ganz kurz mit anderen Worten beschreiben.

Es handelt sich dabei um eine Substanz, die vermehrt in Schalen, Rinden, Kernen und Blättern enthalten ist. In großen Mengen beispielsweise in Traubenkernen, Erdnusshäuten und der Baumrinde der maritimen Pinie und des australischen Teebaums.

OPC ist ein kleiner Alleskönner und kann gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt werden. Seine Hauptwirkung ist jedoch der Schutz unserer Gefäße. Außerdem ist OPC neben Astaxanthin das stärkste pflanzliche Antioxidans, das bislang bekannt ist. Seine antioxidative Wirkung ist 20-mal stärker als die von Vitamin C und sogar 40- bis 50-mal stärker als die von Vitamin E.

Was hat das nun alles mit Dir, Deinem Übersäuerungsproblem und Deiner Orangenhaut zu tun?

Aufgepasst:

Der Gefäßschutz von OPC ergibt sich aus der kollagenstärkenden Wirkung. Diese Stärkung von Kollagen bewirkt auch eine Straffung der Haut. Und somit kann sich auch das unschöne Phänomen der Orangenhaut mit diesem Wundermittel der Natur deutlich bessern.

Um diese Resultate zu erreichen, sind mindestens 1-2 mg je kg Körpergewicht OPC täglich zu empfehlen.

Bei der Auswahl des Produktes solltest Du darauf achten, dass es sich wirklich um hochwertiges OPC handelt. Absolut auf der sicheren Seite bist du dann, wenn das Produkt das von Professor Masquelier patentierte OPC-Extrakt enthält. Hiermit wird ein seriöser Hersteller sicherlich gerne werben.

Da es nicht immer ganz leichtfällt, im Dschungel der Nahrungsergänzung den Überblick zu behalten, lohnt sich ggf. der Gang zu einem Spezialisten für Orthomolekulare Medizin.

Eine Übersicht der ortsansässigen Orthomolekular-Therapeuten findet man zum Beispiel hier. http://www.f-o-m.de/de/therapeuten.html

Da die Krankenkassen die Kosten für eine solche Orthomolekulare Beratung leider meistens nicht übernehmen, muss man dafür ganz schön tief in die Tasche greifen.

Wem es also genügt, ungefähr richtig zu liegen mit der eigenen Vitalstoffversorgung, der kann sich sicherlich auch an die Richtwerte aus einschlägiger Literatur halten.

Hierzu sei Euch das Buch von Dr. med. Petra Wenzel (Die Vitalstoff-Entscheidung) ans Herz gelegt.

 

Ich würde aber durchaus sagen, dass es sich hierbei um eine lohnende Investition in die eigene Gesundheit handelt. Und ist man erst Mal richtig „eingestellt“, muss nur noch regelmäßig überprüft werden, ob alles noch passt.

Halte Dir immer vor Augen, dass es sich um die beste Investition handelt, die Du machen kannst. Eine Investition in Deine Gesundheit, Deine Leistungsfähigkeit, Dein Energieniveau, die Versorgung Deiner grauen Zellen und vielleicht sogar ein Beitrag zu mehr Resilienz und Gelassenheit.

Auch wenn Du denkst, Du bist mit einer gesunden Ernährung gut aufgestellt, damit kannst Du höchstens die von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfohlenen Mindestwerte erreichen.

Wie aber würdest Du Dich fühlen, wenn Du nicht die Mindestwerte erreichtest, sondern die Optimalwerte? Das obere Drittel des Möglichen?

Leistungssportler und erfolgreiche Spitzenmanager machen es uns bereits vor, was dann alles möglich ist.

Willst Du Dich also weiterhin fragen, was alles sein könnte oder willst Du es einfach Mal ausprobieren? (Hierfür solltest Du Dir dann allerdings mindestens 6 Monate Zeit nehmen.)

Schließlich lebt man ja nur einmal oder? 🙂

In diesem Sinne, bleib achtsam und natürlich (oder auch orthomolekular) gesund,

Deine Miri

 

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