5 Strategien für mehr Gewinn bei jeder Ernährungsweise

Magst Du es auch nicht, wenn Du in eine Schublade geschoben wirst?

Gerade beim Essen ist das ja mittlerweile Gang und Gäbe.

Vegan, als großer Trend, Paleo, Rohkost, Raw till 4.

Welcher Schuh darf es denn sein? Oder passt Dir etwa keiner?

Wenn ja, dann bist Du wahrscheinlich so ähnlich wie ich!

Ich habe immer wieder gedacht, dass ich mich für einen dieser Wege entscheiden muss und ihn dann natürlich auch zu 100% leben. Gelungen ist mir das bis heute nicht, obwohl ich vom Kopf her mit dem ein oder anderen schon sehr sympathisiere. Aber irgendwie habe ich einen 100%-Ansatz immer sehr als Verlust meiner Lebensqualität empfunden.

Natürlich weiß ich, dass Pizza nicht unbedingt gesund ist und im Großen und Ganzen aus Weißmehl, passierten Tomaten und vergorener Milch besteht. Aber in meinem Kopf besteht sie aus noch viel mehr.

Nämlich aus Geselligkeit, Wohlbefinden, lauen Nächten in gemütlichen italienischen Ristorantes und dem Sinnbild des „dolce vita“. Darauf dauerhaft zu verzichten ist dann schon deutlich schwieriger.

Nichts desto trotz bin ich sehr daran interessiert, möglichst gesund und natürlich zu leben. Dafür brauche ich kein Etikett und keine Absolution welcher Ernährungsgesinnung auch immer.

Und im Übrigen, gibt es einige Ernährungsstrategien, die sich für alle oben genannten Ernährungsrichtungen anwenden lassen und die bei allen noch mehr Vitalität und Wohlgefühl bringen. Und dabei musst Du gar nicht auf alles verzichten was Du gerne magst.

Ich verfolge einen anderen Ansatz. Es ist der Ansatz, des Hinzugewinnens, nicht des Verlustes.

Es geht darum, die gesunden Dinge in Dein Leben zu integrieren. Du gewinnst also zunächst einmal etwas. Und danach wird sich automatisch das ein oder andere bei Dir verändern, ohne dass Du es jedoch forcieren müsstest oder Dich zu irgendetwas zwingen.

Ernährung soll auch Spaß machen, denn sonst funktioniert sie nicht auf Dauer.

Hier nun also meine 5 Strategien, die Du bei jeder Ernährungsweise als Bausteine hinzunehmen kannst, um einen direkten Gewinn zu verbuchen.

1.) Intermittierendes Fasten

Unter dem Begriff intermittierendes Fasten versteht man den zeitweiligen Verzicht auf Nahrung im Tages- bzw. Wochenverlauf, ohne jedoch vollständig auf Nahrung zu verzichten.

Das kann zum Beispiel heißen, dass man jeden Tag für einige Stunden bewusst auf die Zufuhr von Nahrung verzichtet. Oder aber, dass man jede Woche einen Fastentag einlegt. Hier sind selbstverständlich noch andere Modelle denkbar und der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Jeder sollte vor allem auf sein eigenes Wohlbefinden achten.

Bei mir ist es zum Beispiel mittlerweile so, dass ich ungefähr morgens um 10 Uhr die erste Mahlzeit zu mir nehme. Dann nochmal eine weitere Mahlzeit gegen 16 Uhr. Danach esse ich nichts mehr. Das heißt meine Nahrungsaufnahme beschränkt sich auf 2 Mahlzeiten und zwischen den Essensphasen habe ich eine tägliche „Fastenzeit“ von ungefähr 17 Uhr bis 10 Uhr morgens, also 17 Stunden.

Was bringt mir nun aber dieser lange Nahrungsverzicht?

Studien zufolge hat das intermittierende Fasten einen positiven Einfluss auf unser Herz- und Kreislaufsystem. Außerdem soll es vor degenerativen Erkrankungen des Nervensystems schützen und allgemein die Gesundheit verbessern.

Außerdem gönnt man seinen Verdauungsorganen, insbesondere dem Darm, eine wohlverdiente Pause. Man könnte es als „Fasten im Miniformat“ mit entsprechenden positiven Auswirkungen beschreiben. So erhält der Darm die Chance, über Nacht ordentlich „sauber zu machen“, zu entgiften und sich von alten Schlacken zu befreien.

Wer abends nichts mehr isst, kann auch feststellen, dass er deutlich besser und erholsamer schläft. Am nächsten Morgen erwacht man voller Energie und Tatendrang und ist bereit für einen neuen Tag. Wenn das nicht vielversprechend klingt!

2.) Wildkräuter

Der Megatrend der grünen Smoothies hat nun ja mittlerweile auch die letzten Skeptiker überzeugt und selbst in der „Bravo für Rentner“, also der Apothekerzeitschrift, wird der gesundheitliche Nutzen dieser Mixgetränke angepriesen.

Das Prinzip ist so einfach wie überzeugend: Man nehme halb Grünzeug, halb Obst, fülle Wasser hinzu und mixe alles gründlich durch. Fertig ist der Booster für deine Gesundheit.

Vielfach werden jedoch eben diese grünen Smoothies mit kultiviertem Grünanteil, wie zum Beispiel Spinat oder Feldsalat, hergestellt.

Will man jedoch dem Ganzen die Krone aufsetzen, so ist man gut beraten, seinen grünen Smoothie nicht mit Kulturgemüse, sondern mit frischem, selbst gepflücktem Wildgrün zu bestücken.

Warum? Ganz einfach, weil die Wildpflanzen unseren Kulturpflanzen haushoch überlegen sind, was deren Inhaltsstoffe anbelangt.

So enthalten beispielsweise 100g Kopfsalat lediglich 11mg Magnesium, 1,1mg Eisen und 13mg Vitamin C. Im Vergleich dazu enthalten 100g wilde Malve 58mg Magnesium und 5,1mg Eisen. Beim Vitamin C Gehalt übertrifft das Gänsefingerkraut mit 402mg pro 100g Pflanze den Kopfsalat um das 30-fache!

Vergleicht man verschiedene Wildkräuter mit verschiedenen Kulturpflanzen, so kann man eine Überlegenheit der Wildpflanzen bei Vitamin C bis zum 23-fachen, beim Provitamin A sogar bis zum 89-fachen feststellen.

Dies soll nur exemplarisch veranschaulichen, wie wichtig und wertvoll die Wildkräuter für unsere Gesundheit sind. Darüber hinaus enthalten viele Wildkräuter auch wertvolle Bitterstoffe, die aus Kulturpflanzen oft gezielt herausgezüchtet wurden. Diese sind aber besonders wichtig für eine korrekt funktionierende Verdauung, da sie die Magensäure anregen. Diese wiederum ist wichtig, für die korrekte Verdauung und Verwertbarkeit der Nahrung. Zu wenig Magensäure kann dazu führen, dass Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden können und es trotz hochwertiger Nahrung zu Mangelerscheinungen kommt.

Obwohl uns also die bitteren Pflanzen, wie z.B. der Löwenzahn anfangs nicht besonders gut schmecken wollen, sind sie immens wichtig für unsere Gesundheit und im Zweifelsfall sollten wir immer bitter den Vorzug geben vor süß!

Gerade als Zugabe in grünen Smoothies fallen diese Bitterstoffe ja gar nicht sonderlich ins Gewicht und können gut durch die Süße der Früchte überdeckt werden. Das ist ja gerade das Geniale an grünen Smoothies.

Außerdem sind die Grünpflanzen durch den intensiven Zerkleinerungsvorgang gewissermaßen schon vorverdaut, da wir uns das gründliche Kauen sparen können. Gründlich einspeicheln sollten wir einen Smoothie allerdings trotzdem. Denn die gesunde Verdauung beginnt bekanntlich schon im Mund.

Als Start mit den Wildkräutern sind Smoothies somit eigentlich ideal.
Jedoch ist man keinesfalls auf diese limitiert. Wildkräuter können sehr vielseitig eingesetzt werden. So zum Beispiel einfach als Salat oder als Kräuterzugabe zu einem Gemüsegericht oder einfach morgens zerkleinert im Müsli.

Die Anschaffung eines guten Wildkräuterbestimmungsbuches oder Mal eine Wildkräuterwanderung lohnen sich in jedem Fall. Doch auch, derjenige, der erst wenige Wildkräuter bestimmen kann, kann bereits anfangen. Schließlich sind Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnesseln auch den weniger Kundigen unter uns bekannt und bereits damit kannst Du sehr viel für deine Gesundheit tun.

Wage Dich langsam heran und schau, was Dir gerade am Anfang am besten schmeckt. Wenn Dir Löwenzahn am Anfang noch zu bitter ist, versuche es einmal mit einigen Blättern Giersch im Salat. Hauptsache, Du fängst damit an, die Wildkräuter als festen Bestandteil Deiner täglichen Ernährung zu betrachten. Damit ist schon der wichtigste Schritt getan und alles andere folgt fast automatisch.

 

3.) Basenüberschüssige Ernährungsweise

Sicher hast du schon einmal vom Säure-Basen-Haushalt gehört.

Unser Körper ist ein unglaublich ausgeklügeltes System aus sauren und basischen Teilen. Beispielsweise herrschen in unserem Magen und auch in unserem Dickdarm saure Milieus vor, während unser Bindegewebe oder unser Dünndarm einen PH-Wert im basischen Bereich aufweisen.

Dieses Gleichgewicht ist sehr wichtig für ein ordnungsgemäßes Funktionieren aller Organe und deren Gesunderhaltung.

Es ist nun so, dass es Lebensmittel gibt, die bei der Verstoffwechslung Säuren entstehen lassen (man spricht hier von den säurebildenden Lebensmitteln) und solche Lebensmittel, die bei der Verstoffwechslung Basen entstehen lassen (man spricht von den basenbildenden Lebensmitteln).

Außerdem wirken sich viele unserer Gewohnheiten säurebildend auf den Organismus aus. Hier sollen zum Beispiel Stress, Alkohol, Rauchen und Schlafmangel genannt werden.

Wenn nun über unsere Nahrung auch noch ein Übermaß an säurebildenden Lebensmitteln aufgenommen wird (was bei unserer modernen Lebensweise leider häufig der Fall ist), dann hat unser Körper ganz schön was zu tun, um sein Gleichgewicht beibehalten zu können.

Ein einfaches Ausscheiden der Säuren ist nicht ohne weiteres möglich, da diese Säuren unsere Organe verätzen würden. Somit müssen die bei der Verstoffwechslung entstandenen Säuren zunächst neutralisiert werden. Dies geschieht unter Verwendung von basischen Mineralstoffen wie z.B. Kalium, Calcium oder Magnesium.

Diese Mineralien werden unserer Nahrung entnommen, sofern nicht genug davon aufgenommen wird auch unseren Knochen oder Haaren. Dass dies keine schönen Folgen hat, kann man sich leicht vorstellen.

Nimmt die säurebildende Nahrung nun noch mehr Überhand, sucht unser Körper irgendwann nach Speichern für die Säuren. Hierzu eignet sich besonders gut Fett, weswegen der Körper davon mehr und mehr aufbaut um die Säuren zu speichern. Auch die sogenannten Schlacken entstehen aus Säuren, die neutralisiert und noch nicht ausgeschieden werden konnten.

Am Ende des Tages ändern einzelne Organe unseres Körpers ihren PH-Wert und fallen in den sauren Bereich. In diesem sauren Milieu fühlen sich Viren, Bakterien und auch Pilze besonders wohl. Die Anfälligkeit für Erkältungen und andere Krankheiten nimmt demnach zu.

Das Beste was wir also für unsere Gesundheit und unser Aussehen tun können, ist eine basenüberschüssige Ernährungsweise zu wählen. Diese Ernährung ist in der Lage, alle Organe in ihrem angestammten Milieu zu halten und für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis zu sorgen.

Im Idealfall sollte unsere Ernährung zu ca. 80% aus basenbildenden Lebensmittel und zu 20% aus gesunden säurebildenden Lebensmittel bestehen. Basenbildende Lebensmittels sind die meisten Obst- , Gemüse- und Salatsorten. Außerdem Kartoffeln, Mandeln und Maroni.

Säurebildende Lebensmittel sind Getreide, Fleisch- und Milchprodukte.
Eine genaue Übersicht über Basen-und Säurebildner kannst Du zum Beispiel folgender Tabelle entnehmen, die das Zentrum der Gesundheit zusammengestellt hat:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

 

4.) Hoher Rohkostanteil

Bereits Dr. Werner Kollath sprach in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der sogenannten „Ordnung der Nahrung“. Demnach sind Lebensmittel dann am wertvollsten für uns, wenn sie möglichst unbearbeitet und das heißt auch unerhitzt genossen werden. Denn auch der Vorgang des Erhitzens, also des Backens, Kochens, Bratens und Brutzelns zerstört Vitamine und Enzyme.

Bereits ab einer Temperatur von mehr als 42 Grad werden diese wichtigen Vitalspender empfindlich geschädigt. Man spricht demnach von Rohkost, wenn ein Lebensmittel nicht über diesen Punkt hinaus erhitzt wurde.

Man kann sich nun sicher gut vorstellen, was es für unsere Gesundheit bedeutet, wenn wir immer nur Gekochtes essen. Wir können dann noch so hochwertige Produkte kaufen, die vor Vitamin- und Mineralstoffen strotzen. (Wobei das die heutigen Kulturgewächse leider oft sowieso nicht mehr tun.) Spätestens jedoch nach der Zubereitung ist davon leider nicht mehr allzu viel übrig.

Markus Rothkranz, ein Pionier der Rohkostbewegung, beschreibt in seinem Buch „Heile dich selbst“ (wird auch verlost!) wie er viele seiner Beschwerden heilen konnte, dadurch, dass er zunächst sehr lange Zeit gefastet hat und danach konsequent auf Rohkosternährung umgestellt hat.

Nun ist es wahrscheinlich nicht für alle möglich, einen Rohkostanteil von tatsächlich 100% zu erreichen und ich denke das muss auch gar nicht Dein Ziel sein. Wer weiß, vielleicht ergibt es sich, dass Du mit der Zeit immer mehr Gefallen an der Rohkost findest und immer mehr davon in Deinen täglichen Ernährungsplan einbaust.

Mach Dir aber keinen Stress. Essen sollte auch immer Spaß machen und alle Deine Sinne befriedigen. Wenn Du permanent das Gefühl hast, auf irgendetwas verzichten zu müssen, dann ist das kein gesunder Weg für Dich.

Trotzdem führt meines Erachtens kein Weg darum herum, sich jeden Tag mit einer ordentlichen Portion Rohkost zu versorgen. Dies ist gar nicht so schwer umzusetzen.
Wenn Du beispielsweise Deinen Tag mit einem Müsli beginnst, in dem die Basis aus frischem Obst und im Idealfall noch etwas Wildgrün besteht, dann hast Du schon viel Gutes für Dich getan.

Grüne Smoothies oder einfach Mal einen Salat mit Wildkräuteranteil runden das Ganze ab. Wer noch etwas experimentierfreudiger ist, der kann auch mit Rohkost richtig „kochen“. Es gibt in der sogenannten Küchenrohkost mittlerweile bestimmt genauso viele Rezepte wie in der eigentlichen Kochkost.

Beispielsweise kann man mit einem Sprialschneider (Verlosung!) aus verschiedenen Gemüsesorten Nudeln zaubern, die man dann mit einer leckeren rohköstlichen Tomatensauce oder einem Pesto genießt. Sehr lecker!

Wenn du also nach Rohkostrezepten suchst, durchstöbere einfach Mal das Internet. Hier gibt es wirklich mittlerweile total viele Informationen.

Einige Seiten die ich hierzu gerne empfehlen möchte sind:
http://www.silkeleopold.de/rohkost/rezepte/
http://createrawvision.de/roh/vegane-rezepte
http://ein-langes-leben.de/rohkost-/-vitalkost-rezepte/

 

5.) Klares, stilles Wasser

Dass man viel Trinken soll, hat sich ja nun mittlerweile überall rumgesprochen. Jedoch ist das Ganze wohl doch nicht ganz so einfach. Immer wieder stelle ich fest, dass Menschen zwar viel trinken aber eben leider nicht das richtige Getränk.

So trinken sie beispielsweise viel Mineralwasser mit Kohlensäure, Erfrischungsgetränke, Kaffee oder sogar mit Süßstoffen gesüßtes Cola. Natürlich geschieht all das oft mit den besten Absichten. Man ist der festen Überzeugung, Aspartam (ein Süßstoff) wäre besser als Zucker oder Mineralwasser mit Kohlensäure der beste Durstlöscher überhaupt.

Wenn es aber nicht nur darum geht, ein Durstgefühl zu stillen, sondern deinen Körper mit dem zu versorgen was er so dringend braucht, dann ist stilles, klares Wasser die einzige Möglichkeit.

Unser Körper besteht zu etwa 70% aus Wasser, unser Gehirn sogar zu 80%. Das alleine macht schon deutlich, wie wichtig dieses Element für unsere Gesundheit ist. Es gibt zu diesem Thema ein sehr interessantes Buch von Dr. Fereydoon Batmanghelidj, namens „Sie sind nicht krank, Sie haben Durst“. Hierin erläutert er, dass sehr viele Krankheiten im Grunde auf einen Wassermangel im Körper zurückzuführen sind und man fast jede Krankheit alleine durch das Trinken von Wasser positiv beeinflussen kann. Sehr faszinierend.

Allerdings ist Wasser auch nicht gleich Wasser. Ein Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt aus einer PET-Flasche getrunken hat nur noch wenig gemeinsam mit einem frischen, gesundheitsfördernden Lebensmittel.

Frisches Wasser ist in der modernen, industriellen Welt ein seltenes Gut. Unsere Wasservorkommen sind belastet durch Medikamentenrückstände und Umweltgifte. Schätzungen zufolge gibt es etwa 3000 teilweise sehr giftige Fremdstoffe, die in unserem Leitungswasser vorkommen können.

Nun wirst du einwenden, was alle an dieser Stelle einwenden, nämlich: „Aber unser Leitungswasser ist doch das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt!“

Ja, das ist richtig, aber nur, weil etwas gut kontrolliert wird, heißt das noch lange nicht, dass es auch eine gute Qualität aufweist.

Außerdem filtern unsere Wasserwerke nicht die gesamten 3000 Fremdstoffe aus unserem Trinkwasser, sondern legen ihr Augenmerk vielmehr auf nur ca. 50-80 Stoffe. Mehr nicht. Das bedeutet also, dass unser gutes Leitungswasser noch eine Vielzahl von bedenklichen Stoffen enthalten kann.

Selbst wenn das Wasser im Wasserwerk perfekt gefiltert würde, so legt es doch bis zum Individualhaushalt noch eine gute Wegstrecke durch bedenkliche Rohre und Kanäle zurück und landet danach ohne eine weitere Prüfung direkt in unserer Kaffeetasse.

Soll das also heißen, dass man doch lieber Mineralwasser in Flaschen kaufen sollte statt Leitungswasser zu trinken? Mit Nichten!

Denn Trinkwasser ist oft nichts Anderes als Leitungswasser, dass noch eine gewisse zusätzliche Aufbereitung (z.B. das Zusetzen von Kohlensäure) genossen hat und in Flaschen abgefüllt wurde. Und leider wird die Trinkwasserqualität noch schlechter kontrolliert als die Leitungswasserqualität, da die entsprechenden Richtwerte der Trinkwasserverordnung etwas großzügiger sind. Wird es dann noch in gesundheitsbedenklichen PET Flaschen verkauft, setzen wir dem Ganzen die Krone auf. Und dafür bezahlt der Konsument auch noch Geld.

Dann doch lieber Leitungswasser. Jedoch lohnt sich hier die Anschaffung eines Wasserfilters. Hier gibt es sehr viel Auswahl und es lohnt sich, sich genauer zu informieren. Im Wesentlichen werden Umkehrosmoseanlagen und Kohlefilter unterschieden.

Ich selbst habe mich für einen Schwerkraftfilter auf Basis eines Kohlefilters aus dem Hause Nikken entschieden, der mir nicht nur sämtliche bedenklichen Rückstände aus dem Wasser entfernt, sondern das Wasser außerdem noch energetisiert und belebt und in einen basischen Bereich bringt. Ich persönlich bin damit sehr zufrieden.

Es lässt sich also noch einmal zusammenfassend feststellen, dass Wasser das wichtigste Lebensmittel überhaupt ist. Wir sollten immer ausreichend trinken und ein Zuviel ist eigentlich schwer möglich. Dazu müsste man schon sehr viel trinken.
Jedoch kann man hier auch einwenden, dass je mehr Rohkost mit einem hohen Wasseranteil wir verzehren, desto weniger Wasser müssen wir noch trinken. Denn wir haben unserem Körper ja dann schon Wasser in seiner natürlichsten Form zugeführt, nämlich gespeichert in Früchten.

Allerdings kommen wohl die wenigsten von uns auf einen entsprechend hohen Anteil an Obst und Gemüse und verzehren viel zu viel Gekochtes oder beispielsweise gesalzene Speisen, als dass sie auf eine ausreichende Wasserzufuhr verzichten könnten.

Es kommt gar nicht selten vor, dass wir das Gefühl haben, hungrig zu sein und eigentlich durstig sind. Ein guter Tipp ist daher, erst einmal 1 oder 2 Gläser Wasser zu trinken, wenn man leichten Hunger verspürt. Ist man danach immer noch hungrig, so war es „echter“ Hunger.

Ich bin früher morgens immer hungrig aufgestanden und habe dann direkt etwas gegessen. Mittlerweile stehe ich auf und trinke erst einmal 2 Gläser Wasser. Wenn ich danach dann „echten“ Hunger verspüre, genieße ich mein Frühstück. Es ist jedoch sehr oft so, dass ich nach den zwei Gläsern Wasser keinerlei Hunger mehr verspüre und mit dem Frühstück lieber noch warte, bis ich wirklich hungrig bin.

Außerdem hilft Wasser trinken auch bei allen anderen Situationen, in denen man sich nicht gut fühlt oder krank ist. Bei Kopfschmerzen wirken zwei Gläser Wasser oft Wunder. (nach ca. einer halben Stunde Wartezeit). Wenn man sich müde und schläfrig fühlt, sich gereizt und unruhig fühlt oder eine Erkältung sich anbahnt, sollte man ebenfalls an die 2 Gläser Wasser trinken.

Also, egal was Du auch hast oder wie Du Dich fühlst, probiere es erst Mal mit 1-2 Gläser frischem, gesundem, natürlichem stillem Wasser. Du wirst staunen, was das alles bewirken kann!

Das war nun also mein erster Artikel auf MyNaturalWay und ich hoffe sehr, dass Du schon etwas Interessantes für dich mitnehmen konntest.

Wenn es Dir gelingt, eine oder mehrere der oben beschriebenen Strategien in Deinem täglichen Leben umzusetzen, dann kannst Du bereits deutliche Veränderungen spüren.

Je mehr Strategien Du verfolgst, desto vitaler und gesünder wird Dein Leben werden.
Fang ruhig langsam an und versuche nicht, alles gleich auf einmal zu ändern!

Das ist ein typischer Fehler, den ich nur allzu oft gemacht habe.
Voller Eifer stürze ich mich in eine neue Idee, um dann wenig später festzustellen, dass ich eben nicht in der Lage bin, diesen Weg auch dauerhaft zu gehen und mein Leben lang durchzuhalten, ohne einen Verzicht zu empfinden und von schlimmen Gelüsten geplagt zu werden.

Daher stehe ich mittlerweile für einen moderaten Weg der Ernährungsumstellung.
Die Umstellung Deiner Ernährung sollte immer achtsam und voller Geduld erfolgen. Nimm erst Mal etwas Gutes dazu und warte was passiert.

Nur dann wirst Du nie das Gefühl haben, etwas verloren zu haben, sondern eher das Gefühl, etwas Neues hinzugewonnen zu haben!

In diesem Sinne, bleib achtsam und natürlich gesund!

 

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6 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo liebe Miri 🙂 Erstmal herzlichen Glückwunsch zum ersten Artikel deines Blogs. Ich weiß wie es dir wahrscheinlich geht…Auch ich bin erst vor kurzem gestartet. Deinen Blog und auch deinen Artikel find ich toll und ich kann mich in vielem wieder finden. Ich dachte auch, dass ich diesen oder jenen Stil brauche um mich gesund zu ernähren…Jetzt höre ich auf mich und meinen Körper und es geht mir gut damit! Verbesserungen sind immer noch drin, aber ich versuche mir keinen Stress zu machen, sondern baue das in mein Leben ein das passend für mich ist. Die Wildkräuter werde ich auf jedenfall als Inspiration mitnehmen für mich! Danke dafür, von Herzen viel Erfolg und liebe grüße von Maria

    1. Hallo liebe Maria,
      Mein erster Kommentar! 🙂 Ich freue mich riesig über Dein Interesse und dass Dir mein Blog gefällt.
      Deinen Blog habe ich gleich besucht und wir scheinen wohl einiges gemeinsam zu haben!
      Es freut mich, dass Du Deinen Ernährungsweg für Dich gefunden hast, ohne Druck und ohne
      Einschränkung von Außen. Ich denke, es ist im Leben immer wichtig, auf seinen Bauch zu hören.
      Nicht nur beim Essen. Und das passt ja dann wieder wunderbar zu Deinem Blogtitel. 🙂
      Ich würde mich freuen, wenn Du Mal wieder hier reinschaust. Ich werde auf jeden Fall
      gleich Mal in Deinem Blog weiterstöbern.

      Ganz liebe Grüße und bis bald,

      Miri

  2. Geteilt ❤️😉

    Yeah es geht loos… Von mir auch herzlichen Glückwunsch und alles Liebe auf deinem Weg! Lass mich soo gerne von dir inspirieren. Drück dich in Gedanken und heute Abend nochmal persönlich 😙

  3. Liebe Miri,
    voll schön Dein Blog und Dein Artikel ist klasse zusammen gefasst.

    Was mir noch besonders gefällt ist die Vorstellung von Dir selbst bei „über mich“. Das hast Du sehr berührend und ehrlich geschrieben. Danke dafür und alles Liebe Ellen

    1. Liebe Ellen,

      Es freut mich sehr, dass dir mein Blog gefällt.
      Und ich freue mich auch riesig, in Dir eine „Kollegin“ anzutreffen, die sich wohl mit ganz ähnlichen Themen beschäftigt. Würde mich sehr gerne Mal mit dir austauschen. Vor allem würde mich interessieren, ob Du es schaffst immer zu 100% Rohkost zu essen und wie du das erreichst.

      Danke und viele liebe Grüße,
      Miri

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